Selbstzweifel, oder was mache ich hier überhaupt?

Ich bin eine Frau mittleren Alters.

Also 29.

Plus.

Seit einer Weile.

Die schon recht lang ist.

Warum reite ich darauf so herum? Na ja. Meine Kindheitsträume sind doch schon recht alt. Verjährt sowas? Falls ja, ist die Zeitspanne bei mir sicher schon kritisch. Aber vielleicht verjähren Kindheitsträume nicht. So oder so, ich hab mir echt ganz schön Zeit gelassen, die Verwirklichung eines Kindheitstraumes anzugehen. Und da darf man sich (oder auch mich) fragen: Warum hat das so lange gedauert?

Die Antwort ist simpel, ich habe es mir einfach nicht zugetraut.

Weil, dass ich, also ausgerechnet ich(!) eventuell gut genug schreiben könnte, dass es irgendeine Seele da draußen interessiert und gut findet, das ist ja nun wirklich massive Selbstüberschätzung.

Andererseits habe ich schon eine Menge Bücher gelesen, oder zumindest angelesen, die ich nicht wirklich gut fand. Und wo ich mir dann dachte: wenn andere sich nichts draus machen, dass sie wirklichen Mist auf die Menschheit loslassen, wieso geniere ich mich dann so dermaßen? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber ich habe dieses Jahr an mir gearbeitet. Und mal ein paar Dinge hinterfragt. Und ein bisschen Mut gesammelt. Mir ausgemalt wie fürchterlich schrecklich es wird, wenn ich mich tatsächlich selbst überschätze und ich nur totalen Mist veröffentliche. Ich in mieser Kritik untergehe. Und von Trollen zugespammt werde.

Ach, na ja, so schlimm ist das doch alles gar nicht, wenn man es genau betrachtet.

Irgendwann war der Wunsch stärker, es doch einfach mal zu machen und zu sehen, was passiert.

Here I am.

Bereit, mich der Kritik meiner Leser zu stellen. Ich werde es überleben. Und wenn nicht, dann werde ich eben posthum Autorin.

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